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Triple Top Pattern: Erkennung & Trading Strategien

Triple Top Pattern

Was ist ein Triple Top Pattern?

 

Das Triple Top Pattern ist ein charttechnisches Reversal-Muster, das eine mögliche Trendwende von bullisch zu bärisch signalisiert. Voraussetzung ist allerdings ein klarer vorangegangener Aufwärtstrend. In Seitwärtsmärkten ist ein vermeintliches Triple Top häufig nur ‘Range-Rauschen’ und weniger aussagekräftig.

 

Es entsteht, wenn der Kurs dreimal auf ein ähnliches Kursniveau steigt, dabei aber jedes Mal auf Widerstand trifft und nicht weiter nach oben durchbrechen kann. Zwischen diesen Hochs liegen zwei moderate Korrekturen, die eine annähernd horizontale (auch leicht ansteigende/fallende mögliche) Unterstützungszone – die Nackenlinie – bilden.

 

Trader nutzen das Muster, um rechtzeitig Short-Positionen zu eröffnen oder Gewinne aus Long-Trades zu sichern.

 

So erkennst du ein Triple Top im Chart

 

Top Patterns mit drei Hochpunkten, Nackenlinie und Breakout-Zone

 

In der Grafik kannst du das Muster klar erkennen: Drei markante Hochpunkte bilden die Oberkante, die Nackenlinie verläuft waagerecht darunter, und der Breakout erfolgt, sobald der Kurs unter diese Linie fällt.

 

Der Ursprung dieses Musters liegt in der klassischen Chartanalyse, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von Pionieren wie Charles Dow geprägt wurde. Das Triple Top Pattern wurde über Jahrzehnte hinweg in Aktien-, Forex- und Kryptomärkten beobachtet und gilt bis heute als beliebtes Umkehrsignal – mit höherer Aussagekraft bei Volumenbestätigung am Ausbruch.

 

Wichtig ist dabei: Das Muster ist kein Garant für eine Trendwende, sondern ein Hinweis auf nachlassende Kaufkraft. Erfahrene Trader achten deshalb immer auf Bestätigungssignale, etwa durch Volumenanstieg oder zusätzliche Indikatoren wie RSI oder MACD.

 

Drei Hochs auf ähnlichem Kursniveau

 

Triple Top Pattern mit drei Hochpunkten auf nahezu gleichem Niveau

 

Das auffälligste Merkmal beim Triple Top Pattern sind die drei Hochpunkte auf nahezu gleichem Niveau. Diese Tops zeigen, dass der Markt mehrfach versucht, den gleichen Preisbereich zu überwinden – und jedes Mal scheitert. Das ist wie ein Läufer, der dreimal gegen dieselbe Hürde rennt: Irgendwann ist die Energie weg.

 

Für dich als Trader bedeutet das: Die Nachfrage schwächt sich ab. Die Käuferseite verliert an Überzeugung, während immer mehr Verkäufer bereit sind, in diesem Bereich zu handeln. Je gleichmäßiger die drei Hochs ausgebildet sind, desto stärker gilt das Muster als Hinweis auf eine mögliche Trendwende.

 

Widerstand und Nackenlinie als zentrale Zonen

 

Widerstand und Nackenlinie beim Triple Top Pattern

 

Die obere Begrenzung des Musters – also die Zone, an der alle drei Hochs scheitern – wird als Widerstand bezeichnet. Sie markiert das Preisniveau, bei dem sich Angebot und Nachfrage wiederholt ausgleichen.

 

Darunter bildet sich die Nackenlinie, die die beiden Zwischentiefs verbindet. Sie ist entscheidend: Sobald der Kurs unter diese Linie fällt, gilt das Chartmuster als vollständig und viele Trader sehen dann darin ein Short-Signal

 

Die Bewegung nach dem Durchbruch ist oft dynamisch, weil viele Marktteilnehmende ihre Long-Positionen schließen oder sogar auf fallende Kurse setzen.

 

Volumen: Was ein Rückgang während der Tops bedeutet

 

Volumenentwicklung über Triple Top Verlauf

 

Ein subtiler, aber wichtiger Hinweis auf die Echtheit eines Triple Top Patterns ist das sinkende Handelsvolumen während der Ausbildung der drei Hochs. Zu Beginn – beim ersten Hoch – ist das Volumen meist noch hoch, weil der Markt im Aufwärtstrend steckt. Doch bei den folgenden Tops nimmt es stetig ab.

 

Dieses abnehmende Volumen zeigt, dass immer weniger Käufer bereit sind, höhere Preise zu zahlen. Der Markt verliert an Momentum. Kommt es dann beim Bruch der Nackenlinie zu einem plötzlichen Volumenanstieg, ist das für viele Analysten das endgültige Bestätigungssignal: Der Markt kippt, und das Triple Top Pattern hat seine Wirkung entfaltet.

 

So erkennst du Schritt für Schritt, ob sich im Chart ein echtes Triple Top formt – und wann es Zeit ist, zu handeln. 

 

📚 Kurzer Hinweis, wenn du tiefer einsteigen willst:

 

Wenn du nicht nur Triple Tops erkennen, sondern komplette Marktphasen verstehen willst, lohnt sich unser Online Workshop „Der Superzyklus“. Dort zeigen wir dir, wie du Trendwechsel, Zyklen und Momentum-Phasen frühzeitig erkennst und für saubere Trades nutzt – egal ob du mit Krypto, Aktien oder Forex handelst.

 

Wie funktioniert das Triple Top Pattern?

 

Hinter dem Triple Top Pattern steckt weniger Magie als Psychologie – genauer gesagt, die kollektive Emotion von Käuferinnen und Käufern, die im Laufe eines Trends langsam kippt.

 

Am Anfang steht meist ein starker Aufwärtstrend. Die Stimmung ist optimistisch, viele Trader steigen ein, weil sie an weiter steigende Kurse glauben. Beim ersten Hoch erreicht der Markt ein neues Level – Gewinne werden mitgenommen, der Kurs korrigiert leicht. Dann folgt der zweite Anlauf: Die Käufer versuchen, das Hoch erneut zu knacken, aber diesmal ist der Enthusiasmus schon etwas geringer. Wieder scheitert der Kurs, die Dynamik nimmt ab.

 

Beim dritten Hoch schließlich zeigen sich Ermüdungserscheinungen. Nur noch wenige Marktteilnehmende glauben an einen weiteren Schub nach oben. Die Kaufkraft versiegt, während gleichzeitig immer mehr Verkäufer auf den Plan treten, die ihre Positionen absichern oder Gewinne realisieren wollen.

 

An diesem Punkt übernimmt die Angebotsseite die Kontrolle. Der Markt wirkt, als würde er auf der Stelle treten – doch unter der Oberfläche beginnt sich das Kräfteverhältnis zu verschieben. Sobald der Kurs die Nackenlinie nach unten durchbricht, ist das psychologische Gleichgewicht endgültig gekippt: Die Hoffnung weicht Skepsis, Long-Trader steigen aus, und Short-Trader übernehmen das Spielfeld.

 

Das Ergebnis? Ein klarer Stimmungswechsel im Markt – von Gier zu Vorsicht, von Optimismus zu Pessimismus. Genau deshalb gilt das Triple Top Pattern als so wertvoll: Es zeigt dir, wann sich die Massenpsychologie dreht, noch bevor der Chart endgültig kippt. 📉

 

Triple Top traden: Strategien für saubere Setups

 

Triple Top Pattern mit Entry-Zone, SL, Zielprojektion

 

Wenn du das Triple Top Pattern bearish handeln willst, kommt es auf Präzision an. Dieses Muster ist nicht einfach ein optisches Signal – es ist ein klarer Hinweis darauf, dass Verkäufer die Kontrolle übernehmen. Doch um daraus profitabel zu traden, brauchst du einen Plan: Wann einsteigen, wo absichern und wie das Kursziel berechnet wird.

 

Im Kern basiert jede Strategie auf demselben Prinzip: Breakout unter die Nackenlinie abwarten, dann gezielt agieren. Dabei unterscheiden Traderinnen und Trader zwischen konservativen und aggressiven Einstiegen – beide haben ihre Vorteile.

 

Einstieg nach Breakout: Konservativ und aggressiv

 

Der konservative Einstieg beim Triple Top Pattern erfolgt erst, nachdem der Kurs unter der Nackenlinie geschlossen hat. Das bedeutet, du wartest auf eine Bestätigung des Ausbruchs, bevor du den Trade platzierst. Diese Variante reduziert das Risiko von Fehlsignalen, vor allem in volatilen Märkten.

 

Der aggressive Einstieg dagegen nutzt den sogenannten Retest: Der Kurs bricht zunächst unter die Nackenlinie, zieht dann aber noch einmal kurz zurück, um die ehemalige Unterstützung als neuen Widerstand zu testen. Das ist der Moment, in dem viele Trader mit Erfahrung zuschlagen – das Chancen-Risiko-Verhältnis ist meist besser, allerdings steigt das Risiko, dass der Markt doch wieder nach oben dreht.

 

Ob du dich konservativ oder aggressiv positionierst, hängt von deinem Stil ab:

 

  • Willst du Sicherheit, warte den Close unter der Nackenlinie ab.
  • Suchst du maximales Potenzial, nutze den Retest für einen früheren Einstieg.

 

Stop-Loss sinnvoll setzen

 

Ein sauberer Stop-Loss ist beim Triple Top Pattern bearish Pflicht. Schließlich willst du dein Kapital schützen, falls der Markt doch keine echte Trendwende einleitet.

 

Die klassische Variante: Setze deinen Stop-Loss oberhalb des letzten Hochs – also über dem dritten Top. Damit gibst du dem Markt etwas „Atemraum“, bevor du ausgestoppt wirst. Diese Methode eignet sich besonders für konservative Trader.

 

Alternativ kannst du den Stop-Loss knapp über der Nackenlinie platzieren, wenn du aggressiver vorgehst oder beim Retest eingestiegen bist. Der Vorteil: engeres Risiko, höheres Chance-Risiko-Verhältnis. Der Nachteil: mehr Fehlsignale, falls der Markt kurzzeitig zurückfedert.

 

Egal welche Variante du wählst – der Schlüssel ist, dein Risiko konsequent zu managen und die Positionsgröße entsprechend anzupassen.

 

Kursziel berechnen: So bestimmst du den Zielbereich

 

Um das Triple Top Pattern Target zu bestimmen, nutzt du eine einfache, aber effektive Methode:
Miss den Abstand zwischen dem höchsten Top und der Nackenlinie – das ist die Höhe des Musters. Diese Distanz projizierst du anschließend nach unten, beginnend an dem Punkt, an dem der Kurs unter die Nackenlinie ausbricht.

 

Beispiel:
Wenn das Triple Top etwa 300 Punkte hoch ist und der Ausbruch bei 10.000 Punkten erfolgt, liegt das Kursziel bei rund 9.700 Punkten.

 

Viele Trader kombinieren diese Berechnung mit Unterstützungszonen oder Fibonacci-Levels, um realistische Gewinnziele zu definieren. So stellst du sicher, dass dein Triple Top Pattern Trade nicht nur technisch sauber, sondern auch strategisch klug aufgebaut ist.

 

Ist das Triple Top Pattern immer bärisch?

 

Das klassische Triple Top Pattern gilt in der technischen Analyse eindeutig als bärisches Umkehrsignal – also als Hinweis darauf, dass ein Aufwärtstrend endet und eine Abwärtsbewegung bevorstehen könnte. Doch wie so oft im Trading ist auch hier nichts in Stein gemeißelt. Die Frage „Triple Top Pattern bullisch oder bärisch?“ lässt sich also mit einem klaren „meistens bärisch – aber nicht immer“ beantworten.

 

Warum? Weil kein Chartmuster eine 100 %ige Trefferquote hat. In der Praxis kommt es regelmäßig zu Fehlsignalen, vor allem in volatilen Märkten oder bei geringer Liquidität. Ein scheinbarer Ausbruch unter die Nackenlinie kann sich schnell als Fakeout entpuppen – der Kurs kehrt zurück in die alte Range und läuft dann doch weiter nach oben.

 

In selteneren Fällen kann ein Triple Top sogar bullisch wirken, zum Beispiel wenn das Muster nicht vollendet wird. Das passiert, wenn der Kurs nicht unter die Nackenlinie fällt, sondern stattdessen über den Widerstand der drei Hochs ausbricht. In diesem Fall verwandelt sich das, was ursprünglich nach Schwäche aussah, in ein bullisches Fortsetzungssignal. Der Markt zeigt damit, dass die Käuferseite zurück ist – und der vermeintliche Widerstand nun zur Unterstützung wird.

 

Für dich als Trader bedeutet das: Das Triple Top Pattern ist überwiegend bärisch, aber seine Aussage hängt immer vom Kontext und der Bestätigung ab. Ein echter Durchbruch unter die Nackenlinie mit steigendem Volumen ist ein starkes Zeichen für eine Trendwende nach unten. Bleibt dieser Ausbruch jedoch aus, kann sich das Bild komplett drehen – und der Markt überrascht mit einem kräftigen bullischen Move.

 

Kurzum: Das Triple Top Pattern ist kein starres Dogma, sondern ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug wirkt es nur dann zuverlässig, wenn du den Gesamtmarkt, das Volumen und die Preisreaktionen im Blick behältst

 

Echte Chartbeispiele: Triple Top Pattern im Einsatz

 

Um das Triple Top Pattern richtig zu verstehen, hilft nichts besser als der Blick auf echte Charts. In der Praxis siehst du, wie sich das Muster in unterschiedlichen Märkten ähnlich verhält – egal ob Krypto, Aktien oder Forex. Gerade im Triple Top Pattern deutsch-Kontext ist das spannend, weil viele Trader das Muster zuerst in Bitcoin-Charts entdecken, später aber auch bei DAX-Aktien oder Währungspaaren wiedererkennen.

 

Triple Top Pattern - Typisches Beispiel inkl. Breakout beim BITCOIN

 

Nehmen wir als Beispiel den Bitcoin-Markt: In Phasen starker Aufwärtsbewegungen, etwa nach großen Rallyes, bilden sich häufig mehrere Hochpunkte im Bereich eines psychologisch wichtigen Preisniveaus (z. B. 30.000 USD). Wenn der Kurs dort drei Mal abprallt, ist das ein klarer Hinweis, dass die Käuferseite müde wird. 

 

Fällt der Kurs anschließend unter die Nackenlinie, bestätigt sich das bärische Triple Top Pattern – und der Markt kann deutlich an Schwung verlieren. Bei Kryptowährungen kommt es häufiger zu ‘wilderen’ Ausschlägen. Daher ist es hier ratsam, dem Stop-Loss etwas mehr Raum zu lassen.

 

Triple Top Pattern - Typisches Beispiel inkl. Breakout bei Aktien

 

Ähnlich funktioniert das Muster im Aktienmarkt. Beispiel: Eine Tech-Aktie läuft monatelang auf ein bestimmtes Hoch zu, schafft es aber trotz positiver News nicht, dieses nachhaltig zu brechen. 

 

Drei gleich hohe Tops, sinkendes Volumen, Bruch der Unterstützung – ein klassisches Short-Signal. Viele professionelle Trader nutzen solche Setups, um Gewinne aus Long-Positionen zu sichern oder gezielt Short-Trades zu eröffnen.

 

Triple Top Pattern - Typisches Beispiel inkl. Breakout bei Forex

 

Im Forex-Markt (z.B. EUR/USD) siehst du das Triple Top Pattern oft an wichtigen Widerstandsbereichen, etwa nach starken Aufwärtsphasen. Auch hier läuft das Spiel der Marktpsychologie gleich ab: Die Käufer versuchen es mehrfach – scheitern – und dann übernehmen die Verkäufer.

 

Egal, ob du mit Kryptos, Aktien oder Währungen handelst: Das Triple Top Pattern zeigt immer denselben Ablauf von Euphorie, Erschöpfung und Trendwende. Sobald du diese Struktur erkennst, kannst du sie gezielt in dein Setup integrieren – und mit etwas Erfahrung lernst du schnell, die echten Signale von den Fehlausbrüchen zu unterscheiden

 

Häufige Fehler beim Trading mit Triple Tops

 

Viele Trader machen besonders am Anfang immer wieder dieselben Fehler: Sie sehen drei Hochs, handeln sofort und wundern sich, warum der Markt danach doch wieder steigt. Damit dir das nicht passiert, solltest du die häufigsten Stolperfallen kennen und vermeiden.

 

Vorzeitiger Einstieg ohne Bestätigung

 

Einer der größten Fehler: zu früh einsteigen. Viele sehen ein mögliches Triple Top, bevor es überhaupt bestätigt ist – und eröffnen voreilig eine Short-Position. Doch ohne Volumen- und Struktur-Bestätigung bleibt das Ganze nur eine Vermutung.

 

Ein echtes Triple Top Pattern gilt erst dann als bestätigt, wenn der Kurs unter die Nackenlinie fällt – idealerweise begleitet von einem Anstieg des Handelsvolumens. Das zeigt, dass die Verkäuferseite übernimmt. Wenn du stattdessen vorher handelst, riskierst du, dass der Kurs einfach wieder nach oben ausbricht und das vermeintliche Signal verpufft.

 

Geduld zahlt sich hier wortwörtlich aus: Erst wenn Struktur und Volumen passen, lohnt sich der Einstieg.

 

Stop-Loss zu eng oder zu weit

 

Ein weiterer Klassiker: Der Stop-Loss sitzt entweder zu nah oder zu weit weg. Beides kann teuer werden.

 

Setzt du ihn zu eng, wirst du bei kleinsten Marktbewegungen ausgestoppt, bevor sich das Setup entfalten kann. Setzt du ihn zu weit, riskierst du unnötig viel Kapital, falls der Trade nicht aufgeht.

 

Die Lösung: Richte deinen Stop-Loss am Chart und an der Volatilität aus. Über dem letzten Hoch bist du meist auf der sicheren Seite – besonders bei einem bestätigten Ausbruch. Wenn du beim Retest einsteigst, darf der Stop etwas enger sitzen, aber nie so knapp, dass normale Marktschwankungen dich rauskegeln.

 

Triple Top ohne Kontext

 

Ein Triple Top Pattern ohne vorangegangenen Aufwärtstrend ist schlicht nicht valide. Klingt banal, ist aber einer der häufigsten Analysefehler.

 

Das Muster lebt davon, dass es eine Trendwende signalisiert – und die kann logischerweise nur entstehen, wenn vorher überhaupt ein Trend vorhanden war. Wenn du also ein Triple Top in einer Seitwärtsphase entdeckst, ist das kein echtes Signal, sondern nur Zufall.

 

Achte außerdem auf den Marktkontext: Läuft der Gesamtmarkt stark bullisch oder befinden sich viele Assets in Konsolidierung? Je klarer der vorangehende Trend und je deutlicher das Volumenmuster, desto verlässlicher ist das Signal.

 

Kurz gesagt: Ein Triple Top funktioniert nur dann richtig, wenn du Struktur, Volumen und Kontext zusammenfügst. Alles andere ist Raten – und das hat im Trading nichts verloren.

 

FAQ zum Triple Top Pattern

 

Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Triple Top Pattern – kompakt, verständlich und perfekt für Einsteigerinnen und Einsteiger. 👇

 

Wie erkenne ich ein Triple Top im Chart?

 

Ein Triple Top erkennst du an drei aufeinanderfolgenden Hochpunkten auf nahezu gleichem Kursniveau. Zwischen den Hochs bilden sich zwei moderate Rücksetzer, die eine horizontale Nackenlinie formen. Wird diese Nackenlinie nach unten durchbrochen, gilt das Muster als bestätigt und deutet auf eine mögliche Trendwende nach unten hin.

 

Wie lange dauert die Ausbildung eines Triple Top Patterns?

 

Die Dauer kann stark variieren – je nach Markt und Zeiteinheit. In der Regel bildet sich ein Triple Top Pattern über mehrere Wochen bis Monate aus. Im kurzfristigen Trading (z. B. Intraday) kann es aber auch in wenigen Stunden entstehen. Wichtig ist weniger die Zeit, sondern die Klarheit der Struktur: drei deutliche Hochs, gleiche Widerstandszone, und eine klare Nackenlinie.

 

Ist das Triple Top Muster immer bärisch?

 

In den meisten Fällen ja – das Triple Top Pattern ist ein bärisches Umkehrsignal. Es zeigt, dass die Käuferseite an Kraft verliert und Verkäufer dominieren. In seltenen Fällen kann das Muster aber auch bullisch enden, wenn der Kurs nicht unter die Nackenlinie fällt, sondern über den Widerstand ausbricht. Dann wandelt sich das Setup zu einem bullischen Fortsetzungssignal.

 

Wie unterscheidet sich Triple Top von Double Top?

 

Beide sind bärische Chartmuster, aber mit unterschiedlicher Struktur:

 

  • Beim Double Top entstehen zwei Hochpunkte auf ähnlichem Kursniveau.
  • Beim Triple Top sind es drei Hochpunkte, was das Signal stärker und seltener macht.

 

Das Triple Top gilt als robuster, weil es eine längere Phase von Käufer-Erschöpfung zeigt – während das Double Top schneller, aber auch anfälliger für Fehlsignale ist.

 

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